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Fairness im Wettbewerb

Die Wettbewerbszentrale ist die größte und einflussreichste bundesweit und grenzüberschreitend tätige Selbstkontrollinstitution zur Durchsetzung des Rechts gegen den unlauteren Wettbewerb.


Rechtsdurchsetzung in der Corona-Krise

Die Entwicklungen rund um die Ausbreitung des Corona-Virus, stellen die Unternehmen der Wirtschaft vor besondere Herausforderungen und bedeuten zum Teil existenzbedrohende Belastungen.

Die Wettbewerbszentrale weist darauf hin, dass gerade in derartigen Krisenzeiten ein Mindestmaß an Fairness und Lauterkeit im Wettbewerb erforderlich ist, um die Allokationsfunktion des Wettbewerbs und damit ein Funktionieren des Marktes zu gewährleisten. Angesichts der zum Teil massiven wirtschaftlichen Einschnitte für die Unternehmen verfolgt die Wettbewerbszentrale Rechtsverstöße im Wettbewerb seit Mitte März 2020 mit besonderem Augenmaß und spricht Abmahnungen nur in notwendigen Fällen aus, um etwaige Existenzerhaltungsmaßnahmen nicht durch Rechtsdurchsetzungsverfahren zu erschweren.

Gleichzeitig wird die Wettbewerbszentrale aber gegen schwerwiegende Rechtsverstöße im Wettbewerb wie gewohnt vorgehen. Insbesondere Unternehmen, die die Corona-Krise, ihre Auswirkungen und die Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung mit unlauteren Mitteln zu Absatzzwecken auszunutzen versuchen, werden auch weiterhin von der Wettbewerbszentrale auf Unterlassung in Anspruch genommen. (veröffentlicht: 25.03.2020)

ABGESAGT: Jahreskonferenz 2020 / Seminare / Veranstaltungen:

Angesichts der aktuellen behördlichen Bewertung der Gefährdungslage, sehen wir uns aus Verantwortung gegenüber Ihrer und unserer aller Gesundheit dazu veranlasst, bis auf weiteres keine Jahreskonferenz, Seminare und Veranstaltungen mehr durchzuführen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für unsere Entscheidung. Alle bereits angemeldeten Personen erhalten in den nächsten Tagen weitere Informationen zu den abgesagten Veranstaltungen.

Aktuelles

News 10.07.2020 // Bundesverwaltungsgericht: Keine Geschenke bei Rezepteinlösung in Apotheken

Das Bundesverwaltungsgericht sieht in der Abgabe einer Rolle Geschenkpapier oder einem Paar „Kuschelsocken“ bei Einlösung eines Rezeptes in der Apotheke einen Verstoß gegen die arzneimittelrechtliche Preisbindung. mehr

News 09.07.2020 // Grundsatzverfahren der Wettbewerbszentrale zu digitalem Arztbesuch und Krankschreibung: OLG München verbietet Werbung für Fernbehandlung

In einem von der Wettbewerbszentrale geführten Grundsatzverfahren zur Werbung für ärztliche Fernbehandlung hat das OLG München heute entschieden mehr

News 09.07.2020 // Gutscheine zur Hauptuntersuchung – OLG Bamberg bejaht Wettbewerbsverstoß

Das Oberlandesgericht Bamberg hat mit Urteil vom 01.07.2020, Az. 3 U 54/20, einem Ingenieurbüro verboten, Gutscheine für die Einlösung bei einer Hauptuntersuchung zu bewerben mehr

News 08.07.2020 // OLG Koblenz zum Führen eines ausländischen Doktor- und Professorentitels

Das Oberlandesgericht Koblenz hat dem medizinischen Leiter einer GmbH verboten, sich weiter als „Prof. Dr. Dr. med.“ oder „Prof.* Dr. Nauk.* Dr. med. *VEKK Moskau“ zu bezeichnen. mehr

News 08.07.2020 // Abtransport von Viren – Wettbewerbszentrale beanstandet Fitnessstudiowerbung

Nach Beendigung des Corona-Shutdown haben auch die Betreiber von Fitnessstudios ihre Werbeaktivitäten wieder aufgenommen. mehr

News 07.07.2020 // Müssen Influencer auf Instagram & Co Links zu Produkten und Herstellern immer - unabhängig von einer konkreten Bezahlung - als Werbung kennzeichnen?

Das sehen die Instanzgerichte unterschiedlich. In einer aktuellen Entscheidung kommt das OLG Hamburg zu dem Ergebnis, dass Influencer Beiträge mit Produktdarstellungen und Herstellerhinweisen nicht explizit als Werbung gekennzeichnet werden müssen, wenn es für den Verbraucher offensichtlich ist, dass es sich um Influencer-Marketing handelt (Urteil v. 02.07.2020, Az. 15 U 142/19). mehr

Pressemitteilung 03.07.2020 // Arztbesuch und Krankschreibung digital? - Grundsatzverfahren der Wettbewerbszentrale zur Werbung für medizinische Fernbehandlung

Die Wettbewerbszentrale lässt in einem Grundsatzverfahren gegen ein Versicherungsunternehmen klären, ob Werbung für eine ärztliche Fernbehandlung erlaubt ist. Das Landgericht München hatte der Klage in erster Instanz stattgegeben. mehr

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