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Europäisches Wettbewerbsrecht

02.10.2018 // Europäisches Parlament entscheidet über Werbebeschränkungen für audiovisuelle Medien

Das Europäische Parlament stimmt heute über eine neue Mediendienste-Richtlinie ab. Es geht um neue Rechtsvorschriften für audiovisuelle Mediendienste, insbesondere um Minderjährige in diesem Bereich besser zu schützen.

Zu den neuen Regeln zählen u. a. Maßnahmen, mit denen Kindern weniger Werbung für ungesunde Lebensmittel oder Getränke angezeigt werden soll. Auch ein Verbot der Werbung und Produktplatzierung für Tabak, elektronische Zigaretten und Alkohol in Kinderfernsehprogrammen und Video-Sharing-Plattformen ist geplant. Die neuen Vorschriften sollen zudem jegliche Inhalte verbieten, die zu Gewalt, Hass und Terrorismus aufrufen.
Ebenso sehen die neuen Bestimmungen eine maximale Werbequote von 20 Prozent für den täglichen Sendezeitraum von 6:00 bis 18:00 Uhr vor, in dem die Sender flexibel entscheiden können, wann sie Werbung zeigen.

Video-Sharing-Plattformen sollen nach den neuen Vorschriften dafür verantwortlich sein, schnell zu reagieren, wenn Inhalte als schädlich gemeldet oder markiert werden.




Weiterführende Informationen

Pressemitteilung des Europäischen Parlaments



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