Liga-Kongress
Kongresse
Liga-Kongress 2010
In 2010 findet der Kongress der Liga vom 30. September bis 03. Oktober 2010 in Bordeaux statt. Die offizielle Homepage des Liga-Kongresses 2010 lautet: www.congres-lidc.org. Sie können sich dort unter „Inscription” direkt anmelden: http://www.congres-lidc.org/en/inscription. Bitte beachten Sie, dass sich LIDC-Mitglieder bzw. Mitglieder der Landesgruppen, z.B. des FIW, bis zum 31. Juli 2010 zu einem reduzierten Tarif von 750,- € zzgl. Steuern (ab 01.08.2010: 850,- € zzgl. Steuern) anmelden können.
Die Arbeitsthemen des Kongresses lauten:
Die Arbeitsthemen des Kongresses lauten:
- Frage A: Sollten Vereinbarungen oder der Austausch von Informationen über Preise im vertikalen Verhältnis verboten werden? Wenn ja, wie und in welchen Fällen?
- Frage B: In welchem Maße soll oder kann das Immaterialgüterrecht (Markenrecht, Urheberrecht, Geschmacksmuster-/Designschutz, Herkunftsangaben) die vergleichende Werbung einschränken?
Darüber hinaus sind zwei Podiumsdiskussionen geplant.
- Eine Podiumsdiskussion wird sich mit dem Zusammenspiel zwischen Nachsicht, Kriminalisierung und privater Rechtsdurchsetzung im Bereich des Kartellrechts beschäftigen. (The interplay between leniency, criminalization and private enforcement.)
- Die weitere Diskussion wendet sich dem Thema der grenzüberschreitenden Werbung für Alkohol zu. (Cross-border advertisement for alcohol: competition and free movement of goods and services.)
Den genauen Ablauf des Kongresses entnehmen Sie bitte dem Punkt „Conference program“: www.congres-lidc.org/en/conference-program
National Report Germany Question B 2010 >>
National Report Germany Question A 2010 Summary >>
LIDC Question A 2010 >>
LIDC Question B 2010 >>
Weiterführende Informationen:
National Report Germany Question A 2010 >>National Report Germany Question B 2010 >>
National Report Germany Question A 2010 Summary >>
LIDC Question A 2010 >>
LIDC Question B 2010 >>
Liga-Kongress 2009
Rund 150 Teilnehmer aus 16 Ländern besuchten den Kongress der Internationalen Liga für Wettbewerbsrecht (Liga/LIDC), der vom 22. bis 25. Oktober 2009 in Wien stattfand.
Die Eröffnungsrede des diesjährigen Kongresses wurde von Prof. Dr. Irmgard Griss, Präsidentin des Obersten Gerichtshofs in Österreich gehalten; mit dem Titel „Schnittstellen zwischen Kartell- und Lauterkeitsrecht“ kam sie damit auf beide Rechtsgebiete zu sprechen, die im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses standen.
Die erste Podiumsdiskussion befasste sich mit dem Lauterkeitsrecht und nahm Fragen, die sich aus dem Online-Marketing ergeben näher unter die Lupe. Die Diskussionsbeiträge von Bruno Lassere, Vorsitzender des französischen Wettbewerbsrates, Herrn Dr. Arnd Haller, Leiter der Rechtsabteilung von Google Germany und Prof. Dr. Nikolaus Forgó vom Institut der Universität Hannover zu selektiven Vertriebswegen, vertikalen Preisbindungen, zur Haftung von Internetdienste-Anbietern, Adwords und Datenschutz moderierte Herrn Dr. Eric Frey von Der Standard.
Die zweite Podiumsdiskussion widmete sich hingegen dem Kartellrecht und beschäftige sich mit dem Thema „Neue Grenzen der Kartellrechtshaftung: Missbrauch von Patentvergleichen und Normierung“. Frau RA Dr. Astrid Ablasser-Neuhuber leitete die Diskussion, die zwischen Dr. Thomas Kramler von Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission, Herrn Dr. Straus vom Max-Planck-Institut und Herrn Don Baker aus den USA geführt wurde.
Die diesjährigen Arbeitssitzungen waren ebenfalls im Bereich des Lauterkeits- und Kartellrechts angesiedelt.
Frage A trug den Arbeitstitel „Soll den Wettbewerbsbehörden völlige Ermessensfreiheit in Untersuchungen bei Wettbewerbsverstößen eingeräumt oder nach welchen Kriterien soll diese Befugnis ausgeübt werden?“. Der Internationale Berichterstatter, Prof. Nicolas Petit, und der Vorsitzende Dr. Theodor Thanner, Generaldirektor der Bundeswettbewerbsbehörde in Wien, führten in das Thema ein.
Die Arbeitssitzung zu Frage B mit dem Titel „Was sind die Kriterien, um „look-alikes“ als gesetzeswidrig zu bestimmen? Welche Verbote bzw. welche Sanktionsmöglichkeiten soll es geben?“ wurde von Prof. Dr. Antonina Bakardjieva-Engelbrekt von der Universität Stockholm geleitet. Der internationale Bericht wurde von Prof. Dr. Guido Kucsko erstattet.
In beiden Arbeitssitzungen wurden entsprechende Resolutionen erarbeitet.
Der nächste Kongress der Liga findet vom 30. September bis 03. Oktober 2010 in Bordeaux statt. Die Arbeitsthemen für 2010 lauten:
Question A: What, if any, agreements or information exchanges about prices should be prohibited in vertical relationships?
Question B: To what extend should IP Rights (Trademark, Copyright, Design Rights and Appellation d’Origine) restrict comparative advertising?
Internationaler Bericht 2009 zu Frage A >>
Internationaler Bericht 2009 zu Frage B >>
Nationaler Bericht Deutschland 2009 Frage A >>
Anlage 1 zum nationalen Bericht Deutschland 2009 Frage A >>
Anlage 2 zum nationalen Bericht Deutschland 2009 Frage A >>
Nationaler Bericht Deutschland 2009 Frage B >>
Resolution 2009 Frage A in deutsch>>
Resolution 2009 Frage A in englisch>>
Resolution 2009 Frage B in deutsch>>
Resolution 2009 Frage B in englisch>>
Homepage der LIDC mit allen weiteren nationalen Berichten >>
Die Eröffnungsrede des diesjährigen Kongresses wurde von Prof. Dr. Irmgard Griss, Präsidentin des Obersten Gerichtshofs in Österreich gehalten; mit dem Titel „Schnittstellen zwischen Kartell- und Lauterkeitsrecht“ kam sie damit auf beide Rechtsgebiete zu sprechen, die im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses standen.
Die erste Podiumsdiskussion befasste sich mit dem Lauterkeitsrecht und nahm Fragen, die sich aus dem Online-Marketing ergeben näher unter die Lupe. Die Diskussionsbeiträge von Bruno Lassere, Vorsitzender des französischen Wettbewerbsrates, Herrn Dr. Arnd Haller, Leiter der Rechtsabteilung von Google Germany und Prof. Dr. Nikolaus Forgó vom Institut der Universität Hannover zu selektiven Vertriebswegen, vertikalen Preisbindungen, zur Haftung von Internetdienste-Anbietern, Adwords und Datenschutz moderierte Herrn Dr. Eric Frey von Der Standard.
Die zweite Podiumsdiskussion widmete sich hingegen dem Kartellrecht und beschäftige sich mit dem Thema „Neue Grenzen der Kartellrechtshaftung: Missbrauch von Patentvergleichen und Normierung“. Frau RA Dr. Astrid Ablasser-Neuhuber leitete die Diskussion, die zwischen Dr. Thomas Kramler von Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission, Herrn Dr. Straus vom Max-Planck-Institut und Herrn Don Baker aus den USA geführt wurde.
Die diesjährigen Arbeitssitzungen waren ebenfalls im Bereich des Lauterkeits- und Kartellrechts angesiedelt.
Frage A trug den Arbeitstitel „Soll den Wettbewerbsbehörden völlige Ermessensfreiheit in Untersuchungen bei Wettbewerbsverstößen eingeräumt oder nach welchen Kriterien soll diese Befugnis ausgeübt werden?“. Der Internationale Berichterstatter, Prof. Nicolas Petit, und der Vorsitzende Dr. Theodor Thanner, Generaldirektor der Bundeswettbewerbsbehörde in Wien, führten in das Thema ein.
Die Arbeitssitzung zu Frage B mit dem Titel „Was sind die Kriterien, um „look-alikes“ als gesetzeswidrig zu bestimmen? Welche Verbote bzw. welche Sanktionsmöglichkeiten soll es geben?“ wurde von Prof. Dr. Antonina Bakardjieva-Engelbrekt von der Universität Stockholm geleitet. Der internationale Bericht wurde von Prof. Dr. Guido Kucsko erstattet.
In beiden Arbeitssitzungen wurden entsprechende Resolutionen erarbeitet.
Der nächste Kongress der Liga findet vom 30. September bis 03. Oktober 2010 in Bordeaux statt. Die Arbeitsthemen für 2010 lauten:
Question A: What, if any, agreements or information exchanges about prices should be prohibited in vertical relationships?
Question B: To what extend should IP Rights (Trademark, Copyright, Design Rights and Appellation d’Origine) restrict comparative advertising?
Weiterführende Informationen:
Programm LIDC Kongress 2009 >>Internationaler Bericht 2009 zu Frage A >>
Internationaler Bericht 2009 zu Frage B >>
Nationaler Bericht Deutschland 2009 Frage A >>
Anlage 1 zum nationalen Bericht Deutschland 2009 Frage A >>
Anlage 2 zum nationalen Bericht Deutschland 2009 Frage A >>
Nationaler Bericht Deutschland 2009 Frage B >>
Resolution 2009 Frage A in deutsch>>
Resolution 2009 Frage A in englisch>>
Resolution 2009 Frage B in deutsch>>
Resolution 2009 Frage B in englisch>>
Homepage der LIDC mit allen weiteren nationalen Berichten >>
Liga-Kongress 2008
Der Kongress 2008 der Internationalen Liga für Wettbewerbsrecht (Liga/LIDC) fand vom 25. – 28. September 2008 in Hamburg statt. Mehr als 100 Juristen aus Unternehmen, Verbänden, der Wissenschaft und der Anwaltschaft kamen aus 17 Ländern zu dem diesjährigen Kongress der Liga zusammen, um Fragen des aktuellen Wettbewerbs- und Kartellrechts zu diskutieren. Ausrichter des Kongresses in diesem Jahr war die deutsche Landesgruppe der Liga. Sie ist bei der Wettbewerbszentrale angesiedelt als Förderkreis für Internationales Wettbewerbsrecht mit eigenem Mitgliederstamm.
Eingeleitet wurde der Kongress mit den Eröffnungsreden von Dr. Bernhard Heitzer, dem Präsidenten des Bundeskartellamtes, zum Thema „Wettbewerbsrecht zwischen Ordnungspolitik und Ökonomisierung – Rahmenbedingungen der kartellbehördlichen Aktivitäten“ und Lowri Evans, der stellvertretenden Generaldirektorin Organisation und Abläufe, Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission, mit dem Titel „Die Rolle der Wirtschaftswissenschaft in einer modernen Wettbewerbspolitik“.
Die Keynote Ansprache hielt Prof. Joachim Bornkamm, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof, zu dem spannenden Thema „Geistiges Eigentum und Wettbewerbsfreiheit: Wo liegt der gerechte Ausgleich?“.
Die anschließenden Arbeitssitzungen widmeten sich den Themen:
Frage A: In welchen Fällen kann Unternehmen mit marktbeherrschender Stellung die Gewährung von Treuerabatten und Nachlässen untersagt werden, die nicht durch Kosteneinsparungen gerechtfertigt sind?
Frage B: Unter welchen Umständen und in wieweit sollte die Gesetzgebung dem Werbenden positive Informationspflichten auferlegen?
Diskussionsgrundlage hierfür war jeweils ein umfassender internationaler Bericht, mit dem die Erkenntnisse und Analysen der einzelnen nationalen Berichte zusammengefasst wurden.
Nationaler Bericht 2008 Deutschland zur Frage B >>
Internationaler Bericht 2008 zur Frage A (engl.) >>
Internationaler Bericht 2008 zur Frage B (engl.) >>
Conclusions 2008 zur Frage A (engl.) >>
Conclusions 2008 zur Frage B (engl.) >>
Homepage der LIDC, wo alle weiteren nationalen Berichte abrufbar sind >>
Eingeleitet wurde der Kongress mit den Eröffnungsreden von Dr. Bernhard Heitzer, dem Präsidenten des Bundeskartellamtes, zum Thema „Wettbewerbsrecht zwischen Ordnungspolitik und Ökonomisierung – Rahmenbedingungen der kartellbehördlichen Aktivitäten“ und Lowri Evans, der stellvertretenden Generaldirektorin Organisation und Abläufe, Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission, mit dem Titel „Die Rolle der Wirtschaftswissenschaft in einer modernen Wettbewerbspolitik“.
Die Keynote Ansprache hielt Prof. Joachim Bornkamm, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof, zu dem spannenden Thema „Geistiges Eigentum und Wettbewerbsfreiheit: Wo liegt der gerechte Ausgleich?“.
Die anschließenden Arbeitssitzungen widmeten sich den Themen:
Frage A: In welchen Fällen kann Unternehmen mit marktbeherrschender Stellung die Gewährung von Treuerabatten und Nachlässen untersagt werden, die nicht durch Kosteneinsparungen gerechtfertigt sind?
Frage B: Unter welchen Umständen und in wieweit sollte die Gesetzgebung dem Werbenden positive Informationspflichten auferlegen?
Diskussionsgrundlage hierfür war jeweils ein umfassender internationaler Bericht, mit dem die Erkenntnisse und Analysen der einzelnen nationalen Berichte zusammengefasst wurden.
Weiterführende Informationen:
Nationaler Bericht 2008 Deutschland zur Frage A >>Nationaler Bericht 2008 Deutschland zur Frage B >>
Internationaler Bericht 2008 zur Frage A (engl.) >>
Internationaler Bericht 2008 zur Frage B (engl.) >>
Conclusions 2008 zur Frage A (engl.) >>
Conclusions 2008 zur Frage B (engl.) >>
Homepage der LIDC, wo alle weiteren nationalen Berichte abrufbar sind >>

